Deutscher Boxer in Not


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Hilfe! Mein Boxer braucht ein neues Zuhause!


Es ist immer traurig, wenn ein Boxer in Not gerät, denn der Vierbeiner kann schließlich nichts für seine missliche Lage. Es gibt dabei viele Gründe, warum sich jemand entschließt seinen Hund abzugeben oder vielleicht sogar weggeben muss.

Einige sind nachvollziehbar, andere wären sicherlich vermeidbar gewesen. Es können jedoch auch schlicht unglückliche Umstände sein, die den Deutschen Boxer zu einem Notfall machen. Hier einige der häufigsten Gründe, warum der Vierbeiner ein neues Zuhause sucht:

Veränderte finanzielle Situation

Wer finanziell nicht mehr für den Vierbeiner aufkommen kann (z.B. bei Arbeitslosigkeit), sieht sich oft vor einer schweren Entscheidung. Der Boxer soll eigentlich bleiben, aber seine Versorgung ist nicht mehr optimal gewährleistet.

Deutscher Boxer abzugeben
Es kann viele Gründe geben warum der geliebte Hund abgegeben werden muss.

In einigen Städten gibt es Tiertafeln, die besorgten Heimtierbesitzern etwas unter die Arme greifen. Manchmal hilft auch eine Tierschutzorganisation vor Ort. Doch nicht immer ist diese Situation über einen längeren Zeitraum tragbar. Immerhin benötigt der Boxer neben Futter auch medizinische Versorgung, Versicherungen und die Hundesteuer will ebenfalls bezahlt sein. Schweren Herzens bleibt da oft nur die Abgabe.

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Scheidung/Trennung seiner Besitzer

Deutsche Boxer gerät in Not durch Scheidung
Deutsche Boxer gerät in Not durch Scheidung

Nach einer Trennung bleibt der Vierbeiner leider manchmal auf der Strecke.

Entweder möchte niemand die “Erinnerung” an die gemeinsame Zeit behalten, oder seine Besitzer haben nach der Scheidung keine Zeit mehr, sich ausgiebig und artgerecht um den Hund zu kümmern.

Hundeallergie

Deutscher Boxer in Not durch Allergie
Eine Hundeallergie kann der Grund sein, warum ein Deutscher Boxer in Not gerät.

Ihr Neugeborenes zeigt Anzeichen eine Tierhaarallergie oder der neuer Lebenspartner reagiert allergisch auf Ihren Deutschen Boxer?

Vielleicht trifft es sogar Sie selbst, obwohl es noch nie Probleme mit Hunden und anderen haarigen Vierbeiner gab. Schließlich kann eine Allergie auch noch im Erwachsenenalter entstehen. Ist jemand aus der Familie betroffen, gibt es nicht viele Möglichkeiten, die Abgabe des Boxers zu umgehen.

Eine Desensibilisierung könnte gestartet werden, um zu versuchen die Symptome abzumildern und schließlich auszumerzen. Doch nicht immer ist diese Methode von Erfolg gekrönt und langwierig ist sie auch. Also wird der Boxer oftmals abgegeben. Wer Glück hat, der bekommt den Hund vielleicht bei Freunden untergebracht und kann ihn weiterhin besuchen.


Veränderungen im Berufsleben

Natürlich ist nicht jeder Hundebesitzer 24 Stunden am Tag zu Hause, sondern die meisten gehen arbeiten und schaffen es glücklicherweise trotzdem ausreichend Zeit für ihren vierbeinigen Freund zu finden. Je nach Kulanz und Möglichkeiten am Arbeitsplatz nehmen einige Halter ihren Boxer sogar einfach mit zur Arbeit. Trotzdem können sich die beruflich Umstände plötzlich ändern und die Hundehaltung erschweren oder gar unmöglich machen:

  • Jobwechsel
  • Arbeit im Schichtdienst
  • längere Anfahrtswege
  • Andere/längere Arbeitszeiten
  • Häufige Dienstreisen

Eine Abgabe wird meistens dann in Betracht gezogen, wenn keine Familie da ist, die sich während der Arbeitszeit um den Boxer kümmern kann. Zwar kann auf Hundekrippe oder Gassiservice zurückgegriffen werden, doch sollte das Wohle des Vierbeiners immer im Vordergrund stehen. Ein Herrchen, das nur am Abend oder am Wochenende wirklich Zeit für den Hund hat, macht den Boxer auf Dauer sicher nicht glücklich.

Tod des Besitzers

Todesanzeige
Besitzer ist gestorben: der Hund muss vermittelt werden.

Ein wirklich trauriger Grund, warum der Boxer in Not geraten kann. Wenn von den Hinterbliebenen (sofern überhaupt welche da sind) niemand den Hund nehmen möchte oder kann, so bleibt der trauernder Vierbeiner allein zurück und wird ans Tierheim übergeben oder kommt mit etwas Glück auf eine Pflegestelle.

Hundehaltung nicht möglich

Die Haltung eines Hundes sollte im Mietvertrag ausdrücklich genehmigt sein oder der Vermieter nachträglich um Erlaubnis gebeten werden, wenn der Boxer später zur Familie hinzukommt.

Niemals darf jedoch einfach verschwiegen werden, dass ein Vierbeiner mit im Haushalt lebt. Dies kann unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen. Wer frühzeitig plant und auf Wohnungssuche geht, wird fast immer etwas finden. Doch leider gibt es Umstände, welche die Hundehaltung manchmal eben doch unmöglich machen.

Beispielsweise, wenn die Menschen des Boxers aus finanziellen oder beruflichen Gründen, aus der schönen Gartenwohnung in eine viel kleinere und nicht artgerechte Bleibe umziehen müssen.

Auswanderung der Besitzer

In der Regel wird natürlich versucht werden, den Boxer in die neue Heimat mitzunehmen. Allerdings gibt es Gründe, warum dies keine so gute Idee sein kann bzw. nicht möglich ist:

  • Der Hund ist zu alt für eine solch schwierige Umstellung/Anpassung
  • Das Klima am neuen Wohnort ist für den temperaturempfindlichen Boxer nicht geeignet
  • Seine Besitzer haben arbeitsbedingt zu wenig Zeit für den Hund
  • Der Boxer darf nicht ins Land eingeführt werden

Besitzer sind überfordert

Überforderung - Boxer in Not
Überforderung ist manchmal auch ein Grund warum ein Deutscher Boxer in Not gerät.

Der Boxer ist kein Anfängerhund und braucht neben konsequenter Erziehung auch viel Aufmerksamkeit und Beschäftigung von seinen Besitzern. Die Verantwortung und der Aufwand, den ein Hund mit sich bringt, wird dabei leider immer noch von vielen unterschätzt.

Wer das Training schleifen oder dem Welpen alles durchgehen lässt, bekommt später garantiert Probleme mit dem ausgewachsenen Boxer, die sich oftmals nur schwer wieder korrigieren lassen. Unerwünschte Unarten des Hundes sind demnach leider hausgemacht. Der Hund kann allerdings nichts dafür, wenn er geistig und körperlich nicht gefordert wird oder nicht ausreichend erzogen wurde.

Doch nicht nur das Training des Hundes mag einige Halter überfordern. Weitere Abgabegründe wären beispielsweise:

  • Finanzielle Ausgaben der Hundehaltung wurden unterschätzt
  • Pflege, Erziehung und Beschäftigung nehmen mehr Zeit ein, als gewünscht
  • Die Kombination Familie-Hund oder Familie-Beruf ist nicht so leicht, wie anfangs gedacht
  • Überforderung durch Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Ähnliches
  • Der Boxer wird lästig, weil er alt wird oder eine Krankheit bekommt (mehr Pflegeaufwand)
  • Auch Unarten können die Besitzer letztendlich überfordern

Der Boxer wurde ausgesetzt oder ist ein Straßenhund

Grausamerweise werden zur Ferienzeit immer noch Vierbeiner an Raststätten und anderen Orten ausgesetzt. Unter günstigen Umständen wird der Hund von tierlieben Menschen gefunden und in die Obhut einer Tierschutzorganisation oder in das nächste Tierheim gegeben. Leider hat aber nicht jedes Tier so viel Glück.

Und während bei uns kaum streunende Hunde gesichtet werden, gehören diese in anderen Ländern zum alltäglichen Straßenbild. Ausgehungerte und abgemagerte Vierbeiner, die an den Stränden oder in den Städten rumlaufen und oft bei den Touristen um Futter betteln. Einige wurden bereits auf der Straße geboren, doch es sind immer mal wieder Rassehunde darunter, die ihren Besitzern aus den unterschiedlichsten Gründen unbequem geworden sind. Wie Abfall wurden sie schließlich ausgesetzt und sich selbst überlassen.

Zum Glück gibt es Tierschutzorganisationen, die sich solchen Hunden annehmen und ihnen im In- und auch Ausland ein besseres Zuhause finden möchten. Denn in vielen Ländern ist es leider gang und gäbe, dass Hunde und andere Tiere nach einiger Wartezeit im Tierheim eingeschläfert werden, um Platz für neue Notfälle zu machen. Es gibt einfach zu viele Streuner. Und Sterilisationsprogramme benötigen Zeit, bis sich Erfolge einstellen und die Population schließlich abnimmt. Bis dahin hoffen die Hunde auf eine Adoption oder zumindest eine Pflegestelle und werden manchmal via Flugpaten auch in ein neues Leben nach Deutschland geflogen.

Deutscher Boxer auf der Straße ausgesetzt
Boxer wurde ausgesetzt: Deutscher Boxer in Not

Ich kann/will meinen Deutschen Boxer nicht länger behalten – Was soll ich machen?

Bitte setzen Sie Ihren Boxer nicht einfach irgendwo aus. Stellen Sie sich vor, wie verstörend dies für den Hund sein muss und welche Ängste er vermutlich ausstehen würde. Außerdem wird er womöglich nicht gefunden oder niemand traut sich aufgrund seines Aussehens an ihn heran. Das Anbinden vor dem Tierheim ist ebenfalls keine gute Lösung. Trauen Sie sich ruhig und geben Sie Ihren Vierbeiner dort ab. Dies kostet oft nur einen kleinen Unkostenbeitrag und Sie können bei dieser Gelegenheit von der Vorgeschichte Ihres Deutschen Boxers erzählen, Papiere oder Impfpass abgeben und auf Besonderheiten hinweisen. So kann sich das Tierheimpersonal optimal um den Hund kümmern und gezielt an möglichen Problemen/Unarten arbeiten und auf den Vierbeiner eingehen. Hunde über deren Vergangenheit etwas gekannt ist, werden zudem oft schneller vermittelt.

Natürlich können Sie vor diesem drastischen Schritt zunächst selbst nach einer neuen Bleibe für den Boxer suchen. Tierschutzorganisationen helfen Ihnen gerne bei der Vermittlung und für den Hund ist es besser, er bleibt bis zur Abgabe ins neue Heim noch in seiner alten und vertrauten Umgebung. Wenn alle Stricke reißen, könnte der Boxer auch vorübergehend auf eine private Pflegestelle oder vielleicht nimmt sein alter Züchter ihn für einige Zeit wieder auf.

Sie können auch auf dieser Seite eine kostenlose Anzeige aufgeben. In der Regel ist der Hund dann schnell vermittelt.


Wie finde ich einen Boxer in Not?

Je nach Abgabegrund können Sie an unterschiedlichen Stellen fündig werden, wenn Sie einen Boxer in Not bei sich aufnehmen möchten. Wird er aus privaten Gründen abgegeben, so suchen die alten Besitzer meistens selbst nach liebevollen und guten Händen für Ihren Hund. Dazu werden in Tageszeitungen, Fachzeitschriften oder online Anzeigen geschaltet.

Sie selbst können sich übrigens auch als Pflegestelle anbieten, wenn Sie Erfahrung in der Hundehaltung haben. Idealerweise sogar bereits Kenntnisse der Boxer-Rasse und ihrer Bedürfnisse mitbringen. Doch Vorsicht: Manche Pflegestellen “versagen” kläglich. Weil sie sich in den Notfall-Boxer verlieben und ihn schlicht nicht mehr hergeben wollen.

Natürlich landet selbst so ein toller Hund wie der Boxer aber auch hin und wieder im Tierheim. Es kann sich also durchaus lohnen, bei den Heimen in Ihrer Umgebung nachzufragen. So ohne Weiteres wird man Ihnen den Boxer dort jedoch nicht aushändigen. Zunächst sollten Sie sich einige Male gegenseitig beschnuppern und richtig kennenlernen, zum Beispiel beim Gassigehen. Machen Sie sich außerdem darauf gefasst, dass Ihnen viele Fragen gestellt werden und vielleicht sogar das neue Zuhause des Boxers begutachtet wird. Immerhin möchte das Tierheimpersonal sicherstellen, dass die Chemie zwischen Ihnen beiden stimmt und der Hund ganz sicher in kompetente und liebevolle Hände kommt. Für immer.


Deutscher Boxer in Not zu verschenken?

Eher nicht. Dies ist sicherlich nur in Ausnahmesituationen der Fall, z.B. wenn der Deutsche Boxer von Privatpersonen abgegeben wird. Sehen seine alten Besitzer ihn lieber in absolut erfahrenen und guten Händen, anstatt Gewinn einzufahren, so haben Sie womöglich Glück und der Vierbeiner zieht ohne Kaufpreis bei Ihnen ein. In der Regel wird aber zumindest eine Schutzgebühr für den Hund verlangt werden.

Überforderung - Boxer in Not
Junge Frau denkt daran sich einen Hund in Not zu kaufen

Natürlich müssen Tierheime, private Pflegestellen und andere Organisationen ihre anfallenden Unkosten decken. Dies geht meistens nur mittels Spenden, Zuschüssen und eben auch Gebühren für die vermittelten Notfelle. Die Schutzgebühr, welche erhoben wird, ist trotzdem meistens weitaus niedriger, als der Kaufpreis für einen reinrassigen Welpen vom Züchter. Der Hund wird zudem nicht einfach kostenlos abgegeben, weil eine gewisse finanzielle Sicherheit seitens der neuen Besitzer schon gegeben sein sollte. Wer den Preis für einen Deutschen Boxer bzw. die Schutzgebühr nicht aufbringen kann, wie soll da anschließend die artgerechte Versorgung des Hundes sichergestellt sein?

Außerdem werden Sie häufig dazu aufgefordert einen Schutzvertrag zu unterschreiben, der regelt, was mit dem Boxer geschieht, wenn Sie ihn nicht mehr behalten können oder wollen. Beispielsweise muss er in diesem Fall an die Pflegestelle oder das Heim zurückgegeben werden. Hinzu kommt, dass Vierbeiner aus dem Tierschutz meistens kastriert sind. Dies gilt insbesondere für Rassehunde. So soll gewährleistet werden, dass der Boxer für dubiose Vermehrer, die billig an einen Rassehund kommen wollen, von vorneherein wertlos ist.


Könnte es Schwierigkeiten mit einem Boxer aus dem Tierheim geben? Womit muss ich rechnen?

Ja, es könnten tatsächlich einige Herausforderungen auf Sie zukommen. Je nachdem, was der Boxer bisher durchmachen musste oder wie viel überhaupt von seiner Vorgeschichte bekannt ist. Fingerspitzengefühl ist gefragt und eine gute Portion Hundeverstand sowie Erfahrung mit Vierbeinern sind definitiv nützlich.

Hunde aus dem Tierschutz haben oft Fürchterliches durchmachen müssen, wurden geschlagen, misshandelt, vernachlässigt. Diese Tiere sind traumatisiert und ihr Vertrauen zu gewinnen kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Nicht selten sind diese Hunde scheu und sehr skeptisch gegenüber Menschen und müssen sich erst daran gewöhnen, dass sie ab nun nichts mehr zu befürchten haben. Leider kann solche in Boxer in Not auch aggressiv sein. Eine enge Zusammenarbeit mit einer Hundeschule oder einem Hundetrainer kann sehr sinnvoll sein. Nicht nur bei bestehenden Unarten.

Deutscher Boxer in Not
Deutscher Boxer in Not

Kommt der Boxer aus dem Ausland und war ein Straßenhund, so muss er zudem erste einmal die Regeln des Zusammenlebens mit seinen Menschen erlernen. Zum Beispiel, dass er nicht ins Haus machen darf oder wie er ruhig an der Leine läuft. Immerhin sind ihm solche Dinge noch völlig fremd. Auch Grundgehorsam will obendrein gelernt sein. Im Gegensatz zu einem Welpen kann es bei einem ausgewachsenen Hund allerdings ein wenig länger dauern, bis er verstanden hat, was Sie von ihm wollen. Geduld ist also ebenfalls gefragt.

Wird der Boxer aus privaten Gründen in gute Hände abgegeben, gibt es solche Probleme manchmal nicht oder sie werden zumindest nicht im Vorfeld genannt. Womöglich bekommen Sie einen wunderbar erzogenen Vierbeiner, der die wichtigsten Lektionen bereits gelernt hat und sich ohne große Komplikationen in sein neues Rudel einfügt. Doch häufig trauern die Vierbeiner natürlich, wenn sie aus ihrem vertrauten Umfeld gerissen werden und ihre Familie verlieren. Geben Sie dem Boxer Zeit, seine Trauer zu überwinden.

Natürlich kann ein Boxer aus dem Tierheim oder generell aus dem Tierschutz auch von Krankheiten geplagt sein, Parasiten haben, mager sein oder mit anderen gesundheitlichen Problemen daher kommen. Die Hunde werden meist von der Tierschutzorganisation aufgepäppelt und therapiert, Sie sollten die Vorarbeit jedoch weiterführen und den Boxer wieder zu einem muskulösen, stattlichen und fröhlichen Hund machen.

Wichtig:

Die meisten bevorzugen einen Welpen oder einen Junghund, wenn Sie ein Tier bei sich aufnehmen möchten. Immerhin werden noch viele schöne Jahre mit dem Boxer gewünscht. Bedenken Sie jedoch, dass auch graue Schnauzen gern einen schönen Lebensabend bei lieben Menschen und ein kuscheliges Plätzchen ihr Eigen nennen möchten. Die Senioren in den Tierheimen werden aber leider viel zu oft übersehen. Vielleicht können Sie einem älteren Boxer noch ein paar wunderbare Jahre bereiten?


Jeder Hund hat eine Vergangenheit – Woher bekomme ich Infos zur Vorgeschichte des Boxers?

Die Vorbesitzer können in der Regel (falls sie nicht flunkern) am besten über die Vergangenheit des Hundes Auskunft geben. Charaktereigenschaften, Macken, Vorlieben? Alles bekannt. Wünschenswert wäre es, wenn die alten Besitzer bei der Abgabe des Boxers im Tierheim etwas zu seiner Vorgeschichte erzählen, damit der Hund schneller und gezielter vermittelt werden kann.

Denn über Tierheimhunde kann manchmal nur bedingt Auskunft gegeben werden. Sind es Fundtiere, Hunde aus schlechter Haltung oder ein Boxer aus dem Ausland, so bleibt dem Personal oft nichts anderes übrig, als den Hund zu beobachten und so Aufschlüsse über sein Wesen zu erlangen. Allerdings geben sich Notfelle im Tierheim oft anders, als in einem liebevollen Zuhause. Dort blühen oft selbst scheue Kandidaten sehr schnell auf und zeigen ihre ganze Dankbarkeit. Urteilen Sie also nicht zu schnell, bei einem Tierheimhund, sondern nehmen Sie sich Zeit, sich gegenseitig kennenzulernen.

Boxer auf einer Pflegestelle haben es hingegen gut. Sie leben in einem familiären Umfeld und der Alltag mit dem Vierbeiner kann bestens beurteilt werden. Hier können Sie am ehesten mit soliden Informationen rechnen, wie zum Beispiel:

  • Ausbildungsstand
  • Kinderfreundlichkeit (falls Kinder im Haushalt leben)
  • Verträglichkeit mit anderen Haustieren
  • Charakter und Wesen
  • Sozialverhalten
  • Alter
  • Herkunft/Vorbesitzer
  • mögliche Unarten (z.B. Bellen, Jagen)
  • Stubenreinheit und Leinenführigkeit
  • Gesundheitszustand

Warum sollte ich einem Boxer in Not eine Chance geben?

Es müsste eher heißen: Warum es sich lohnt, einem Boxer in Not eine Chance zu geben. Denn Hunde aus dem Tierschutz sind oft mega anhänglich und einfach nur dankbar für ein warmes und sicheres Zuhause. Immerhin sind diese Vierbeiner nicht selbst schuld an ihrer Miesere, sondern gerieten ganz unverschuldet in Not und fristen nun ein trauriges Dasein im Tierheim oder auf der Straße.

Sie waren ihren Vorbesitzern lästig oder wurden gar gequält, vernachlässigt oder einfach ausgesetzt. Es ist ihnen völlig fremd, von liebevollen Händen gestreichelt und stets umsorgt zu werden oder einen festen Platz im Herzen eines Menschen zu haben.

Außerdem leisten Sie einen sehr wichtigen Beitrag zu Tierschutz. Immerhin kann nur eine andere arme Seele nachrücken und auf eine endgültige Familie hoffen, wenn ein anderer Kandidat bereits vermittelt wurde.

Wer mit Konsequenz, Liebe und Geduld einem Boxer in Not helfen kann und bestenfalls noch hundeerfahren ist, der wird mit einem treuen, lustigen und sehr dankbaren Gefährten belohnt werden, der Zeit seines Lebens nicht müde wird, Sie zu erfreuen und seine Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen.