Urlaub mit Deutscher Boxer – Deutscher Boxer im Auto, Zug und Flugzeug


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So macht der Urlaub mit Boxer Spaß!

Für viele ist der Hund ein vierbeiniges Familienmitglied und aus dem Alltag einfach nicht wegzudenken. Kein Wunder also, warum es für die meisten Besitzer vollkommen selbstverständlich ist, dass der Boxer auch mit in den Urlaub kommt. Immerhin waren sie sich bereits vor dem Kauf bewusst, dass für die Urlaubsplanung in Zukunft ein paar Kompromisse gemacht werden müssen.

Damit alle Spaß haben und eine tolle Zeit verbringen, gibt es jedoch ein paar Vorkehrungen zu treffen und Informationen einzuholen. Schließlich möchte niemand während der schönsten Zeit des Jahres böse Überraschungen erleben. Wie Ihr Boxer und Sie sicher und entspannt in die Ferien starten und es für alle ein unvergesslicher Urlaub wird, lesen Sie hier.

Urlaub mit Hund
Die schönste Zeit des Jahres zusammen verbringen. Urlaub mit Boxer am Strand.

Was sollte ich bei der Urlaubsplanung mit meinem Deutschen Boxer beachten?

Im Internet stöbern und spontan buchen? Dies geht in Zukunft leider nicht mehr so einfach, wenn der Boxer mit in die Ferien fahren soll. Stattdessen sollte das gewünschte Urlaubsziel auf ihre Hundefreundlichkeit hin genauestens überprüft werden. Auch die Anreise bedarf etwas mehr Planung und sollte für den Hund vertretbar und nicht zu anstrengend sein.

Achten Sie vor der Buchung einer Reise auf Folgendes:

  • Ist das gewünschte Ferienziel hundefreundlich?
  • Welche Anreiseart wäre geeignet und für alle komfortabel?
  • Welche Einreisebestimmungen gibt es für Hunde bzw. Boxer im speziellen?
  • Gibt es Auflagen für das Mitführen von Hunden vor Ort (z.B. Maulkorb- und Leinenpflicht)
  • Wichtig bei Badeurlaub: Sind Hunde am Strand erlaubt oder gibt es gesonderte Strände für Vierbeiner?
  • Darf der Hund mit in Hotel oder Ferienwohnung? Gibt es Auflagen in der Unterkunft?
  • Was müssen Sie für den Boxer alles einpacken? (Eine Checkliste gibt es weiter unten)
  • Hat Ihr Boxer spezielle Bedürfnisse (z.B. älterer Hund, Medikamenteneinnahme, Reisekrankheit, Läufigkeit während der geplanten Urlaubszeit?)
  • Gibt es landestypische Hundekrankheiten oder gefährliche Zeckenarten etc.?
  • Ist Ihr Boxer geimpft? Risikoabwägung mit einem Tierarzt evtl. sinnvoll
  • Gibt es einen Tierarzt vor Ort, der Ihre oder einen Ihnen bekannte Sprache spricht?
  • Wie verträgt/mag der Boxer lange Fahrten?
  • Ist das gewohnte Futter im Urlaubsland erhältlich oder müssen Sie es mitnehmen?
  • Ist der Boxer an eine Transportkiste gewöhnt?
  • Wer passt auf den Hund auf, wenn er wieder erwarten doch nicht mit in die Ferien kann?
Boxer schüttelt sich am Strand
Wichtig bei Badeurlaub: Sind Hunde am Strand erlaubt oder gibt es gesonderte Strände für Vierbeiner?

Wie gewöhne ich den Deutschen Boxer an die Transportbox?

Die Transportbox ist für viele das Mittel der Wahl, wenn es um sicheres Reisen für den Deutschen Boxer geht. Fest installiert in einem entsprechend großen Kofferraum bietet sie für Insassen und Hund gleichermaßen Schutz. Wer seinen Boxer bereits als Welpen an die Transportkiste gewöhnt, hat hinterher oft leichtes Spiel, wenn es um tatsächliche Autofahrten und andere Transportmittel geht, wo er unbedingt dort verbleiben soll. Im Flugzeug ist eine Beförderung beispielsweise nur in solch einer Box möglich. Während für den Welpen alles um ihn herum neu und spannend ist und er Unbekanntes meist neugierig erkundet und schnell akzeptiert, ist der ältere Boxer oft nicht so einfach zu überzeugen. Unmöglich ist es jedoch nicht, auch ihn noch an eine Transportkiste zu gewöhnen. Im besten Fall sieht er die Box später als sicheren Rückzugs- und Schlafort.

Ganz wichtig: Gewöhnen Sie den Boxer schon lange VOR der Reise an diese ungewohnte Unterkunft, damit es später keine Dramen im Fahrzeug oder gar Flugzeug gibt.

1. Stellen Sie die Transportbox an einem ruhigen Ort im Haus auf. Zum Beispiel am gewohnten Schlafplatz. Das Hundekissen oder die Decke, die der Boxer zum Schlafen benutzt, könnten Sie in die Kiste legen.

2. Sie Transportbox sollte am Anfang immer geöffnet sein oder besser noch ausgehangen werden.

3. Loben Sie Ihren Boxer, wenn er die Kiste beschnüffelt und untersucht. Kennt er Klickertraining, können Sie ihn mit dieser Trainingsmethode in seiner Neugier unterstützen.

4. Braucht Ihr Hund ein paar überzeugende Argumente, um sich die Kiste von innen anzusehen? Legen Sie ein neues Spielzeug hinein, seinen Lieblingsball, einen Leckerbissen oder Ähnliches.

5. Loben Sie ausgiebig, wenn es geklappt hat und der Vierbeiner schließlich in die Transportbox geht.

6. Sobald der Deutsche Boxer sich wohl in der Box fühlt und sogar hinlegt oder den Ort als Schlafgelegenheit akzeptiert, können Sie einen Schritt weitergehen.

7. Schließen Sie die Tür nun für wenige Augenblicke und belohnen Sie den Boxer, wenn er ruhig bleibt.

8. Wird Ihr Hund unruhig und will schnellstmöglich aus der Kiste raus, so reden Sie beruhigend auf ihn ein und öffnen Sie die Tür wenn möglich erst, wenn er sich ein wenig beruhigt hat.

9. Gibt es keine Dramen (mehr), so werden die Zeitintervalle mit geschlossener Türe immer weiter ausgedehnt. Sie dürfen ruhig ab und an den Raum verlassen.

10. Nun platzieren Sie die Transportkiste auch an anderen Orten, wie beispielsweise den Garten, Balkon, Flur oder Schlafzimmer. Schließlich soll der Boxer die Transportbox überall als Rückzugsmöglichkeit wahrnehmen.

11. Je nach Größe Ihres Fahrzeugs wird die Box nun entweder auf die Rückbank oder in den Kofferraum gestellt und der Hund soll hineingehen. Ein paar Augenblicke reichen für den Anfang.

12. Schließen Sie die Tür der Transportbox, als auch die Kofferraumklappe bzw. die Autotür. Es ist noch nicht nötig, gleich loszufahren, aber Sie können den Wagen ruhig starten.

13. Zunächst sollten die Fahrten im Auto recht kurz ausfallen. Dauer und Strecke können jedoch von Mal zu Mal ausgeweitet werden.

14. Um Ihrem Boxer das Autofahren so richtig schmackhaft zu machen, besuchen Sie gemeinsam neue oder spannende Orte. Einen Hundepark, eine neue Gegend zum Spazieren gehen oder Freunde beispielsweise.


Mit dem Auto in den Urlaub – So fährt der Boxer sicher mit!

Boxer fährt im Auto mit
Wenn der Boxer im Auto mitfährt muss er immer gesichert sein. Eine Sicherung am Halsband ist NICHT optimal. Besser ist hier ein Brustgeschirr oder Box.

 

Wichtig: Bitte unbedingt anschauen:

Mit dem eigenen Auto in die Ferien zu fahren, hat gleich mehrere Vorteile für Hund und Halter:

  • Sie sind flexibel in der Urlaubsplanung und am späteren Reiseziel
  • Sie können zu jeder Tages- oder Nachtzeit aufbrechen
  • Pausen sind immer möglich, egal, wie viele
  • Sie können so viel Zubehör für den Hund einpacken, wie Sie möchten
  • Unterwegs ist alles schnell griffbereit
  • Der Boxer kennt das Fahrzeug und mag im Idealfall das Autofahren

Kein Wunder also, dass der Pkw für viele Hundebesitzer das Mittel der Wahl ist, wenn es mit dem Boxer in den Urlaub geht. Doch so einfach auf die Rückbank oder gar den Vordersitz hüpfen darf Ihr Vierbeiner nicht.

Laut Straßenverkehrsordnung muss der Hund ausreichend gesichert sein und darf Insassen und andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährden. Selbstverständlich soll dem Vierbeiner im Falle eines (Un-)Falles ebenfalls nichts passieren. Doch welche Möglichkeiten der Sicherung gibt es im Fahrzeug und wie wird das Verletzungsrisiko für den Hund am besten minimiert?

Sie haben zur Auswahl:

  • Hundebox
  • Sicherheitsgeschirr
  • Kofferraum mit Abtrenngitter zum Innenraum
  • Hundeschutzdecke
  • Kombinationen aus den genannten Möglichkeiten
Deutscher Boxer Welpe im Auto
So bitte nicht! Ein Hund muss im Auto sicher mitfahren damit weder der Hund noch die Mitfahrer gefährdet werden.

Eine Hundebox für den Deutschen Boxer

Es gibt sie in Plastik oder aus Metall. Nach Möglichkeit sollte die Box fest im Auto installiert sein, zum Beispiel im Kofferraum. Auf die Rückbank kann sie bei ausreichend Platz ebenfalls gestellt werden. Steht sie quer zur Fahrtrichtung, bietet dies bei einem Unfall den größtmöglichen Schutz für den Vierbeiner, und auch die Insassen sind ausreichend geschützt. Außerdem behindert Ihr Boxer im Notfall nicht das Rettungspersonal. Je nach Intensität des Unfalls halten die Lehnen der Rückbank jedoch der Wucht des Einschlags durch die Transportbox nicht stand. Sitzt niemand auf der Rückbank, sollten die dortigen Anschnallgurte darum immer geschlossen werden. Dies verstärkt die Stabilität der Sitze. Je nach Beschaffenheit der Box ist der Hund zudem vor äußeren Eindrücken etwas abgeschirmt und somit oft entspannter. Im Idealfall schläft oder döst er während der Fahrt.

Gibt es Nachteile?

  • Die Transportkiste nimmt viel Platz weg, z.B. für Ihr eigenes Urlaubsgepäck.
  • Auf der Rückbank ist womöglich kein Platz mehr für andere Passagiere
  • Sichtkontakt zum Hund je nach Modell und Unterbringung (Kofferraum) nicht unbedingt gegeben
  • Eingewöhnung kann einige Zeit in Anspruch nehmen
  • Transportbox aufgrund der Größe des Boxers sehr sperrig und darum nicht einfach in der Handhabung

Mit Sicherheitsgeschirr angeschnallt

Dies ist ein speziell für Vierbeiner entwickeltes Anschnallsystem fürs Auto. Es besteht aus einem im Brustbereich gut gepolsterten Sicherheitsgeschirr für den Vierbeiner und einem Sicherheitsgurt. Je nach Modell wird der Hund mit diesem Gurt unterschiedlich im Wagen befestigt. Möglich ist beispielsweise das Anschnallen mittels eines Gurtadapters, der einfach in das normale Gurtschloss des Autos gesteckt wird oder das Verbindungsstück wird anderweitig an den regulären Anschnallgurten befestigt. Auch Systeme mit Isofix-Befestigung sind im Handel mittlerweile erhältlich.

Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die Gurtlänge dem Boxer nicht zu viel Bewegungsfreiheit gewährt. Bei einem Unfall sollte der Hund möglichst nicht gegen die Vordersitze geschleudert werden. Außerdem sollte das Geschirr tadellos sitzen und nicht zu locker sein. Ein großer Pluspunkt dieser Sicherungsmethode ist auf jeden Fall die leichte Handhabung. Außerdem kann der Boxer bei Pausen schnell aus dem Auto geholt werden und für die Gassirunde behält er das Geschirr gleich an.

Gibt es Nachteile?

  • Befestigungssysteme mit nur einer Anbindung bieten im Crashtest keinen ausreichenden Schutz. Besser Sie verwenden eines mit zweifacher Anbindung.
  • Verletzungsgefahr für Hund und Insassen, wenn der Gurt zu lang ist.
  • Schlecht vernähte oder dünne Gurte sowie billige Plastikverschlüsse können schnell verschleißen und im Falle eines Unfalls leicht kaputtgehen.
  • Meist ist die Schwachstelle dieses Anschnallsystems der Karabiner. Er hält hohen Belastungen nicht stand und bricht, wenn der Hund nach vorne geschleudert wird.
  • Mit Gurt sitzt der Hund direkt auf den Sitzen welche dann schnell verschmutzt werden können.

Eine Hundeschutzdecke

Diese Decke wird mittels Schlaufen an den Kopfstützen der Vordersitze und der Rückbank befestigt. Sie kleidet den Innenraum aus und sorgt dafür, dass Ihr Boxer nicht in den Fußraum fallen kann. Zudem schützt die Decke die Sitze vor Schmutz und Nässe. Bei leichten Unfällen oder einer etwas stärkeren Bremsung wird der Hund aufgefangen und geschützt. Fahrer und Beifahrer haben eine gute Sicht auf den Vierbeiner und direkten Zugang zum Tier.

Gibt es Nachteile?

  • Der Boxer könnte auf die Vordersitze springen oder den Fahrer anderweitig ablenken.
  • Hohes Verletzungsrisiko für Mensch und Hund, bei starken Kollisionen
  • Rettungspersonal kann behindert werden

Im Kofferraum transportiert – Schutzgitter

Kombis und andere Fahrzeuge mit großem Kofferraum sind bei Hundebesitzern sehr beliebt und meist der bevorzugte Ort, um den Vierbeiner zu transportieren. Der Hund kann sich ausstrecken oder aus dem Fenster sehen, und Sichtkontakt zu seinen Menschen ist ebenfalls gewährleistet. Wichtig bei dieser Beförderungsart ist allerdings, dass ein fest installiertes Gitter den Laderaum vom Innenraum abtrennt. Gitter zum Einklemmen oder Netze bieten den Insassen bei einem Unfall hingegen kaum Schutz, da der Hund diese durchschlagen oder einfach lockern kann. Ein fest verankertes Gitter schützt die zweibeinigen Mitreisenden hingegen zuverlässig. Eine Transportbox quer zur Fahrtrichtung in einem sicher abgetrennten Kofferraum bietet laut ADAC für Mensch und Hund den größtmöglichen Schutz und sollte als Beförderungsart für den Boxer bevorzugt werden.

Gibt es Nachteile?

  • Sitzt der Boxer im Kofferraum, so bleibt weniger Stauraum für Ihr eigenes Reisegepäck
  • Bei großen Kofferräumen gibt es für den Hund viel Bewegungsspielraum und bei einem Aufprall oder einer starken Bremsung, wird der Boxer umhergeschleudert und kann sich verletzen.

Boxen von Dogstyler für die Rückbank oder den Kofferraum

Diese halb offene Transportbox besteht aus Kunstleder und einer Kaltschaumfüllung und wird mittels Gurtsystem im Fahrzeug fixiert. Nimmt der Hund dort Platz, wird er zusätzlich noch angeschnallt. Bei einem Unfall, wirkt die Box wie ein Fangkörper, dämpft den Aufprall und minimiert das Verletzungsrisiko. Der Boxer wird nur angeschnallt, damit er auch im Falle eines Überschlags niemanden verletzen kann. Die Box lässt sich leicht reinigen und entfernen und kann am Urlaubsort als gemütliches und vertrautes Hundebett dienen. Sie vereint die Vorzüge von Sicherheitsgeschirr und Transportbox.


Welches Zubehör ist für Autofahrten mit dem Boxer sinnvoll?

Wer seinen Pkw auf die Reise mit dem Boxer vorbereiten möchte, stolpert über allerlei Zubehör. Einiges davon kann die Reise tatsächlich ein kleines bisschen angenehmer und komfortabler machen. Für Hund und Herrchen versteht sich.

  • Gelenkschonend für den jungen und sehr alten Boxer: die Einstiegsrampe fürs Auto. So fahren Senior oder Welpe problemlos mit, ohne dass Sie oder der Hund sich den Rücken verknacksen müssen.
  • Faltbare Reisenäpfe für die Verpflegung zwischendurch.
  • Schmutz- bzw. Schondecke für die Rückbank oder den Kofferraum. Haare, dreckige Pfoten und Wasserspritzer können Ihrem Pkw so nichts anhaben.
  • Eine aufblasbare Sitzbankverbreiterung verhindert, dass der Boxer in den Fußraum fallen kann, und bietet ihm mehr Fläche zum Liegen und Schlafen.
  • Einige Boxer neigen zu Bindehautentzündung, weshalb Ihr Vierbeiner seine Nase besser nicht in den Fahrtwind stecken sollte. Ein Frischluftgitter, das ins Fenster eingeklemmt wird, verhindert dies und sorgt trotzdem für frischen Wind und eine ausreichende Belüftung im Auto.
  • Eine Vordersitzbarriere verhindert, dass Ihr Boxer in den vorderen Teil des Wagens springt und so womöglich den Fahrer behindert.
Boxer trinkt an einem Gartenschlauch Wasser im Sommer
Im Sommer ist Wasser nicht nur für den Boxer wichtig.

So kommen alle entspannt ans Ziel – Tipps für das Autoreisen mit dem Boxer

  • Wer in den Sommermonaten reist, sollte Nachtfahrten bevorzugen oder die Anreise in die frühen Morgen- oder Abendstunden legen.
  • Eine Klimaanlage im Auto wäre ansonsten empfehlenswert.
  • Planen Sie ausreichend lange Pausen ein. Gehe Sie mit dem Boxer spazieren, spielen Sie ein wenig oder lassen Sie ihn apportieren, damit er sich auspowern und im Auto wieder relaxen kann.
  • Gerne können Sie dem Vierbeiner auch im Auto einen Zeitvertreib anbieten, wie ein Kauspielzeug, ein gefüllter Kong oder vielleicht ein Schweineohr als Knabberspaß.
  • Packen Sie etwas Proviant für den Boxer ein, insbesondere bei langen Fahrten. Reichen Sie zwischendurch kleinere Snacks oder auch eine richtige Mahlzeit. Vorausgesetzt, Ihr Boxer verträgt das und ihm wird bei der Weiterfahrt nicht schlecht davon.
  • Denken Sie bitte unbedingt an Wasser für unterwegs. Gerne leicht gekühlt in einer Thermoskanne.
  • Wichtig: Bei Stau oder langen Fahrten in praller Sonne bieten Sie regelmäßig etwas zum Trinken an. Bei drohender Überhitzung sollten Sie ein Handtuch oder T-Shirt nass machen und um Ihren Hund wickeln.

Achtung:

Boxer stirbt im Auto wegen Überhitzung!
Achtung Lebensgefahr! Den Boxer im Sommer nie alleine im Auto lassen!

Den Hund niemals bei warmen Temperaturen alleine im Fahrzeug zurücklassen! Selbst bei vermeintlich milden Außentemperaturen oder wenn das Auto im Schatten oder mit geöffneten Fenstern abgestellt wurde nicht. Das Wageninnere heizt sich trotz allem sehr schnell auf und innerhalb weniger Minuten wird es für den Vierbeiner unerträglich heiß.

Ihr Boxer kann nicht schwitzen und reguliert alleine durch das Hecheln seine Körpertemperatur. Steigen diese jedoch stetig an, ist dieser Ausgleich irgendwann nicht mehr möglich.

Der Hund überhitzt und kollabiert. Im schlimmsten Fall verstirbt er. Also nehmen Sie ihn besser mit.


Mit dem Deutschen Boxer in den Urlaub fliegen – Geht das?

Viele Airlines erlauben Hunde und andere Haustiere auf ihren Flügen. Der Boxer ist allerdings viel zu groß und schwer, als das er in der Kabine mitfliegen darf. Er wird darum mit seiner Transportkiste in einem klimatisierten Teil des Frachtraumes untergebracht und ist während der Reise quasi auf sich allein gestellt. Nicht jeder Vierbeiner steckt dies gut weg. Es ist eine beängstigende Situation mit vielen unbekannten Geräuschen und Gerüchen. Einige Hunde geraten dabei in Panik und versuchen verzweifelt aus der Transportbox auszubrechen.

Flugzeug fliegen mit Boxer
Mitfliegen darf der Boxer nur im Frachtraum. Wollen Sie das Ihrem Hund wirklich antun?

Außerdem gibt es leider ab und zu traurige Zwischenfälle, bei denen die Tiere zu Schaden kommen oder gar auf einem Flug sterben. Zum Beispiel, wenn die Transportbox versehentlich in einen unklimatisierten Bereich des Flugzeuges geschoben wurde. Geht der Flieger in die Luft und die Temperaturen sinken auf weit unter Null, so erfriert der Vierbeiner jämmerlich. Ist sein Aufenthaltsort im Rumpf des Flugzeugs hingegen nicht mit Druckausgleich ausgestattet, würde er ersticken. Es drohen außerdem Dehydrierung oder Hitzschlag, falls die Transportkiste vor dem Flug oder bei einer Zwischenlandung lange in der prallen Sonne oder im heißen Flugzeug steht. Hinzu kommt, dass nicht jedes Personal bzw. jede Airline im Umgang mit Tieren geschult ist oder Erfahrungen mitbringt. Sie wissen auch nicht, wie mit der Transportkiste beim Verladen umgegangen wird oder wo der Hund bei einem Zwischenstopp deponiert wird.

Sie sollten also gut überlegen, ob eine Flugreise für Ihren Boxer tatsächlich infrage kommt und ob Sie das Risiko eingehen möchten. Falls Sie gleich mehrere Monate im Ausland verbringen oder gar vorhaben auszuwandern, ist es verständlich, dass der Hund mit Ihnen kommen soll. Allerdings wäre der Boxer bei einem ein- oder zweiwöchigen Strandurlaub dann doch besser bei Bekannten oder in einer Hundepension untergebracht. Fragen Sie auf jeden Fall frühzeitig bei der Fluggesellschaft nach Auflagen für die Beförderung von Hunden und ob die Airline ein gewisses Know-how im Transport von Vierbeinern mitbringt. Stellen Sie zudem absolut sicher, dass Ihr Boxer sich in seiner Transportkiste sicher und wohl fühlt. Ist die Box ihm ein Greuel wird der Flug alles andere als angenehm für ihn.

Wichtig:
Einige Airlines (z.B. Lufthansa, Brussels Airlines) raten von der Beförderung von stumpfnasigen Hunden – zu denen auch der Boxer zählt – dringend ab, wenn die Außentemperaturen zu hoch sind. Es könnte (auch in Kombination mit dem ungewohnten Stress) zu Atemproblemen oder gar Atemnot kommen. Zudem ist der Boxer zusätzlich sehr temperaturempfindlich. Es könnte eine schriftliche Erklärung von Ihnen gefordert werden, dass Sie sich des Risikos bewusst sind und die Fluggesellschaft nicht für etwaige Probleme oder gar den Tod des Tieres verantwortlich machen.

Deutscher Boxer Hundestrand am Meer
Achten Sie darauf Ihren Hund nur an einen für Hunde zugelassenen Strand mitzunehmen.

Wie bereite ich die Transportbox des Boxers für den Flug vor?

  • Die Box sollte ausbruchssicher und bissfest sein, wasserdicht und über eine ausreichende Belüftung verfügen
  • Achten Sie auf geeignete Maße der Transportkiste. Ihr Boxer sollte darin stehen, sich umdrehen sowie hinlegen können.
  • Legen Sie eine saugfähige Unterlage in die Box, falls ein Malheur passieren sollte. Eine Trainingsunterlage für Welpen leistet gut Dienste oder auch eine Badezimmermatte.
  • Darüber kommt beispielsweise ein dickes Handtuch, eine Decke oder Ähnliches. Nehmen Sie keine frisch Gewaschene, sondern eine, die vertraut riecht. So wird es etwas gemütlicher und stressfreier.
  • Klingt überflüssig, aber malen Sie ruhig Pfeile auf die Transportkiste, damit klar ist, wo oben ist. Auch die Aufschrift “Lebendes Tier” verschafft Ihrem Boxer mehr Aufmerksamkeit und hoffentlich auch mehr Umsicht.
  • Legen Sie das Lieblingsspielzeug, ein Kauspielzeug oder dergleichen in die Box, als Ablenkung.
  • Befüllen Sie das Trinkbehältnis mit Eiswürfeln anstatt Wasser, so geht zumindest zu Beginn nichts daneben
  • Der Name Ihres Boxers auf der Transportkiste verschafft eine persönliche Note und das Bodenpersonal kann das Tier ansprechen.
IATA Flugbox für Deutscher Boxer
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Natürlich möchten Sie, dass Ihr Boxer im gleichen Flugzeug landet wie Sie und nicht auf dem Rollfeld vergessen wird oder gar auf einem anderen Flug seine Reise antritt. Da Pannen allerdings immer passieren können, bietet es sich für den Notfall an, eine Klarsichthülle an der Transportbox zu befestigen mit allen wichtigen Informationen zum Hund und Ihnen als Halter. So kann das Flughafenpersonal den Boxer im Ernstfall zuordnen und weiß, wen es in dieser Notsituation zu kontaktieren hat.

  • Ihr Name
  • Adresse am Wohn- und Ferienort
  • Telefonnummer unter der Sie auch am Urlaubsort erreichbar sind
  • Notfallkontakt in der Heimat
  • Name und Alter des Hundes
  • Rasse und ggf. ein Foto zur genauen Identifizierung
  • Nummer des Transponders
  • Kopie des Impfbuches
  • Besonderheiten erwähnen: z.B. Allergien, Unverträglichkeiten, Krankheiten, Medikamente, Verhalten

Tipps für das Fliegen mit dem Deutschen Boxer

  • Melden Sie den Boxer frühzeitig bei der Airline an. Am besten buchen Sie sein Ticket zeitgleich mit Ihrem, auch wenn Tiere meist noch bis max. 24 Stunden vor Abflug angemeldet werden können.
  • Buchen Sie nur einen Direktflug und nie eine Anreise mit Zwischenlandung
  • Vermeiden Sie Flugreisen bei sehr heißen oder kalten Temperaturen. Einige Airlines befördern zu bestimmten Jahreszeiten beispielsweise keine Tiere an Bord.
  • Informieren Sie sich bei der Fluggesellschaft lange vor dem Ticketkauf über die Bestimmungen für Tiere an Bord.
  • Bevorzugen Sie Airlines, die Erfahrung mit Tiertransporten haben und als tierfreundlich gelten.
  • Die letzte Mahlzeit sollte der Boxer etwa 12 Stunden vor dem Flug erhalten
  • Gehen Sie vor dem Flug ein letztes Mal ausgiebig Gassi. Ein paar Minuten Spazierengehen in der Nähe des Flughafens wäre ebenfalls sinnvoll
  • Seien Sie rechtzeitig am Flughafen. Kurzstrecke spätestens 60 Minuten vor Abflug, Langstrecke spätestens 90 Minuten vorher.
  • Fragen Sie am Check-in, ob Sie beim Verladen der Transportbox zusehen können. So können Sie sicher sein, dass Ihr Boxer auf jeden Fall an Bord ist.
  • Bei sehr unruhigen und aufgeregten Kandidaten kann ein Beruhigungsmittel angeraten sein, um den Flug für den Hund stressfreier zu gestalten
  • Teilen Sie dem Bordpersonal bei Startverzögerungen mit, dass sich ein Hund an Bord befindet. Womöglich kann jemand nach dem Vierbeiner sehen. Steht das Flugzeug lange in der prallen Sonne, kann es nötig sein, die Transportbox noch einmal zu entladen, um Überhitzung und Dehydrierung zu vermeiden.
  • Ein am Halsband befestigter Adressanhänger inkl. Telefonnummer ist sinnvoll, damit das Tier im Notfall zugeordnet werden kann
  • Holen Sie Ihren Boxer so schnell es geht ab, nachdem Sie gelandet sind.

Urlaubsreisen mit der Bahn – So reist Ihr Boxer sicher und entspannt mit

Bahnfahrten mit Hund sind in der Regel kein Problem. Sofern ihr Boxer dieses Verkehrsmittel kennt und Sie sich im Vorfeld informieren, unter welchen Auflagen Ihr Hund mitfahren darf. Denn nicht alle Bahngesellschaften handhaben den Transport von Vierbeinern gleich.

Vor Reiseantritt sollten dementsprechend die Auflagen der in- und gegebenenfalls auch ausländischen Betreiber zur Beförderung von Hunden geprüft werden. Geht es mit der Deutschen Bahn in den Urlaub, so muss Ihr Boxer beispielsweise immer angeleint sein und einen Maulkorb tragen. Werden diese Pflichten verletzt, könnten Sie des Zuges verwiesen werden.

Zugfahrt mit Boxer
Zugfahrt mit dem Boxer. Muss mein Hund einen Maulkorb tragen?

Selbstverständlich darf der Boxer aus hygienischen Gründen nicht in den Speisewagen. Planen Sie also entweder ausreichend Proviant ein oder gehen Sie abwechselnd etwas essen. Denn der Hund sollte nie alleine am Platz gelassen werden. Lassen Sie außerdem nicht zu, dass Ihr Boxer auf freien Plätzen schläft oder sitzt. Dies ist normalerweise nicht gestattet.

Verreisen Sie innerhalb Deutschlands, zahlt Ihr Hund den halben Fahrpreis. Über die Grenze hinaus muss ein Kinderticket für die Zweite Klasse gekauft werden. Lassen Sie sich im Zweifelsfall im Reisezentrum beraten, ehe Sie ein Ticket kaufen. Pauschalen gibt es hingegen bei City Night Line und Autozügen. Beachten Sie jedoch, dass Ihr Boxer hier nur an Bord darf, wenn Sie ein Abteil zur alleinigen Nutzung gebucht haben.

Besonders zu empfehlen sind Fahrten im Nachtzug. Vorher noch ein schöner langer Spaziergang und Ihr Boxer wird (genau wie Sie) vermutlich die Anreise verschlafen. Wie zu Hause muss er nämlich erst wieder am Morgen raus und sein Geschäft verrichten. Dies kann er dann am Urlaubsort erledigen.

Tipps für eine stressfreie Bahnfahrt mit dem Deutschen Boxer

  • Gewöhnen Sie den Boxer frühzeitig ans Bahnfahren. Üben Sie auf kurzen Strecken oder in der Straßenbahn
  • Fahren Sie wenn möglich nicht am Wochenende los, da sind die Züge meist voll
  • Vermeiden Sie die Berufsverkehrszeiten
  • Ein schöner ausgedehnter Spaziergang macht den Boxer müde und er kann während der Fahrt entspannen. Kurz bevor Sie einsteigen, sollte Ihr Hund ebenfalls noch kurz die Möglichkeit bekommen, sich zu lösen
  • Füttern Sie ein paar Stunden vor der Abfahrt eine leichte Mahlzeit
  • Je nach Länge der Reise, sollten Sie Zwischenstopps einplanen, damit Ihr Vierbeiner sein Geschäft erledigen und sich etwas bewegen kann. Die Umstiegszeiten sollten also ausreichend lange sein.
  • Damit die Bahnfahrt nicht langweilig für den Boxer wird, bieten Sie ein Spielzeug oder eine leckere Beschäftigung in Form von Snacks an. Besteht Maulkorbpflicht, so versuchen Sie Ihren Hund mit kleinen Kommandos oder etwas Klickertraining bei Laune zu halten.
  • Halten Sie Wasser und Futter für den Hund bereit, wenn Sie lange unterwegs sein sollten.
  • Packen Sie Kotbeutel ein und halten Sie auch Küchenpapier, Feuchttücher und vielleicht ein Duftspray bereit. Passiert im Zug ein unbeabsichtigtes Malheur, so sind Sie gewappnet.

Warum Camping eine tolle Alternative ist, wenn Sie mit dem Boxer in den Urlaub fahren wollen

Camping ist eine hervorragende Alternative zu den anderen Anreisemöglichkeiten. Im Gegensatz zu Autofahrten bietet ein Caravan oder ein Wohnmobil mehr Komfort und Sie sind sehr flexibel in der Urlaubsplanung. Egal ob es Sie ans Meer oder in die Berge zieht, Sie einen Kurztrip planen oder Sie das Fernweh packt. Camping hat gleich mehrere Vorteile:

  • Machen Sie Pausen, wo und wie lange es Ihnen gefällt. Selbst Übernachtungen sind mit Ihrer kleinen Wohnung kein Problem.
  • Ihnen gefällt es an einem Ort nicht oder Hunde sind nicht erlaubt? Alles einpacken und einfach weiterfahren.
  • Die meisten Campingplätze heißen Vierbeiner willkommen.
  • Keine lästige Suche nach hundefreundlichen Unterkünften
  • Der Boxer kennt „sein“ Wohnmobil und muss sich nicht an Hotel oder Ferienwohnung gewöhnen.
  • Große Mengen Futter, Snacks und Spielzeug lassen sich problemlos transportieren und es bleibt trotzdem genug Stauraum für die Zweibeiner.
  • Gehen Sie abends auswärts essen oder mal kurz Einkaufen, fühlt ich der Hund im gewohnten Mobilheim wohler, als in einer unbekannten Unterkunft.

Achtung!
Selbstverständlich gelten für Caravan und Wohnmobil die gleichen Vorsichtsmaßnahmen, wie für Autos. Lassen Sie den Hund bei warmen Temperaturen demnach nie allein dort zurück. Das Innere kann sich schnell aufheizen und dem Boxer gefährlich werden. Im Idealfall läuft dort eine zuverlässige Klimaanlage oder die Dachhauben haben eingebaute Ventilatoren. Eine Kühlmatte mit Gelkern auf dem Schlafplatz Ihres Boxers kann ihm Linderung verschaffen. Parken Sie außerdem immer im Schatten und öffnen Sie sämtliche Dachluken und Fenster wenn nötig und stellen Sie eine Schüssel gekühltes Wasser bereit, wenn der Hund mal kurz warten muss. Die Betonung liegt auf kurz. Ihre Abwesenheit sollte nur etwas länger bemessen sein, wenn Sie nach Sonnenuntergang unterwegs sind oder bei kühleren Temperaturen verreisen.

Hitze + Auto + Hund = Tod!
Man kann es nicht oft genug betonen: Hitze + Auto + Hund = Tod!

Wie fährt der Boxer sicher im Wohnmobil mit?

Fahren Sie mit einem Wohnanhänger in den Urlaub, sollte der Boxer natürlich bei Ihnen im Pkw sitzen und dort entsprechend gesichert sein (siehe oben). Niemals sollte der Vierbeiner alleine im Anhänger reisen. Dies ist bei der Fahrt gefährlich und Sie haben keinen Sichtkontakt zum Tier.
Im Mobilheim haben Sie ähnliche Möglichkeiten für einen sicheren Transport. In einem Geschirr mit Sicherheitsgurt kann der Boxer auch auf der Sitzbank einfach und schnell befestigt werden. Eine Transportbox lässt sich womöglich unter dem Esstisch sicher fixieren.

Einige Wohnmobilhersteller bieten Sonderanfertigungen für das Reisen mit Hund an. So kann die Heckgarage umgebaut werden und einem oder sogar mehreren Hunden komfortabel Platz bieten. Sie sollten jedoch überlegen, dass lange Fahrten dort für einen einzelnen Hund sehr einsam werden können ohne Kontakt zu seinen Menschen, weshalb diese Option eher für Mehrhundehalter interessant ist.

Es gibt aber noch die Möglichkeit den Raum unter dem Bett als Transport- und Rückzugsort für den Boxer umzubauen. So wird kein Platz durch eine sperrige Transportkiste verschwendet, die dauernd im Weg steht.

Auch im Wohnmobil gilt: Der Hund sollte gesichert sein und nicht frei herumlaufen. Es drohen empfindliche Geldstrafen und sogar Punkt in Flensburg. Ganz zu schweigen von dem Risiko für Hund und Halter.

Deutscher Boxer am Meer
Urlaub mit Hund am Meer

Mein Deutscher Boxer wird schnell reisekrank – Was kann ich machen?

Tiere und Menschen werden reisekrank, wenn der Körper unterschiedliche Informationen bekommt, die scheinbar nicht zueinander passen. Im Auto beispielsweise sitzt der Hund ruhig angeschnallt auf der Rückbank, aber draußen fliegt die Landschaft vorbei.

Hat der Hund eine generelle Abneigung gegen Fahrten im Pkw oder gar Angst, kann dieser Umstand allein den Boxer bereits reisekrank machen oder vorhandene Symptome verstärken. Vermutlich hat er in seiner Vergangenheit unliebsame Erfahrungen gemacht. Ist Ihr Hund von Reisekrankheit betroffen, so äußert sich dies meist in folgenden Anzeichen, die einzeln oder auch in Kombination auftreten können:

  • Hecheln
  • Starker Speichelfluss
  • Nervosität/Zittern
  • Übelkeit/Erbrechen
  • Kot- oder Urinabsatz
  • Durchfall
  • Jaulen/Bellen
  • Der Hund weigert sich einzusteigen oder versucht in Panik auszubrechen

Tipp 1: Langsame Gewöhnung

Ist Ihr Boxer von klein auf an das Fahren im Auto oder der Bahn gewöhnt, gibt es bei späteren Reisen meist keine Probleme. Der Züchter beginnt mit der Gewöhnung und Sie sollten dies kontinuierlich weiterführen. Ist der Hund bereits in den Brunnen gefallen und die Ängste sind da, helfen nur viel Geduld, viel Lob, ein Haufen Leckerchen und viel Training. Sie können den Boxer an eine Transportkiste gewöhnen, wie oben beschrieben oder lassen ihn am und im Auto viele positive Erfahrungen machen (zu Beginn ohne laufenden Motor oder das der Hund einsteigen muss).Gehen Sie immer erst einen Schritt weiter, wenn Sie absolut sicher sind, dass der Boxer bereit dafür ist (z.B. Autotür zu, Motor an, kurze Fahrt etc.)

Tipp 2: Übelkeit und Erbrechen vermeiden

Starten Sie die Reise nicht mit einem vollen Magen. Füttern Sie den Boxer stattdessen rund 12 Stunden vor Abfahrt das letzte Mal. Insbesondere, wenn Sie eine lange Anreise haben werden. Trinkwasser sollte allerdings regelmäßig zur Verfügung stehen. Legen Sie häufiger Pausen ein, damit der Boxer sich erholen kann.

Tipp 3: Eindrücke von außen minimieren

Visuelle Reize, Gleichgewichtssinn und Bewegungen ergeben zusammen einen Cocktail, der auf den Magen schlägt und Unwohlsein hervorruft. Versuchen Sie den Boxer darum so gut es geht von äußeren Einflüssen abzuschirmen. Dies gelingt am besten in einer Transportbox, welche den Blick nach draußen versperrt.
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Tipp 4: Medikamente und Hausmittel

Sprechen Sie mit einem Tierarzt, wenn die Reisekrankheit sehr stark ausgeprägt ist. Er kann Beruhigungsmittel verschreiben oder Medikamente gegen die Übelkeit verordnen. Sie können auch Ingwerpulver versuchen, um den Magen abzuhärten und Beschwerden zu lindern. “Rescue Tropfen” (Bachblüten) können im Vorfeld dabei helfen, den Hund auf die Reise vorzubereiten und sollten einige Tage vor Abfahrt regelmäßig verabreicht werden.

Auch Pheromonsprays oder -halsbänder können die Fahrt im Auto oder Zug für den Boxer angenehmer werden lassen. Die darin enthaltenen Botenstoffe signalisieren dem Hund es ist alles in Ordnung und wirken entspannend.


Wohin mit dem Deutschen Boxer, wenn er nicht mit in die Ferien kommt?

Nicht immer ist es möglich, den Vierbeiner mit in die Ferien zu nehmen. Fernreise, Kreuzfahrt, Städtetrip oder Geschäftsreise sind manchmal nicht praktikabel mit Vierbeiner im Gepäck. Zudem kann das Klima am Urlaubsort gänzlich ungeeignet für Ihren Boxer sein oder der Hund ist einfach schon zu alt und nicht mehr so anpassungsfähig und fit für eine Reise. Natürlich möchten Sie Ihren Boxer gut versorgt und glücklich wissen, wenn er daheim bleiben muss. Doch wer passt im Ernstfall auf ihn auf?

Es ist sinnvoll, sich schon früh darüber Gedanken zu machen und entsprechend zu planen. Es gibt beispielsweise folgende Optionen:

1. Familie oder Freunde nehmen den Hund zu sich.
2. Es gibt Tiersitter, die den Boxer gegen Bezahlung bei sich aufnehmen oder während Ihres Urlaub bei Ihnen zu Hause wohnen.
3. Urlaubspaten passen auf den Vierbeiner kostenlos auf, wenn Sie im Gegenzug das Tier des anderen in dessen Abwesenheit aufnehmen.
4. Professionelle Hundepension

Gewöhnen Sie den Boxer lange vor dem Ernstfall an seine Ferienunterkunft. Bleibt er in einem Hundehotel, checken Sie ihn dort vorab für einen Tag oder ein Wochenende ein. Er kann auch hin und wieder bei Freunden oder Familienmitgliedern übernachten, damit Aufenthalte dort kein Problem sind und beide Parteien sich auf die Situation einstellen können. Auch mit Urlaubspaten oder Tiersittern können “Probeläufe” arrangiert werden. Je vertrauter dem Boxer sein Zuhause auf Zeit ist, umso stressfreier wird die Zeit dort und umso mehr können Sie im Urlaub entspannen und genießen.

Wichtig: Es ist viel einfacher, den Hund in der Obhut anderer Personen zu lassen, wenn der Boxer wohlerzogen ist. Niemand nimmt gern einen Kläffer oder Schuhzerstörer bei sich auf. Konsequente Erziehung, Sozialisation und Gewöhnung sind elementar im Hundeleben und vereinfachen so vieles. Für Sie und den Hund.

Wie erkenne ich ein gutes Hundehotel / Hundepension?

Hundepension Deutscher Boxer
Viele Hunde gehen sehr gerne in die Hundepension.
  • Die Anlage wirkt gepflegt
  • Es gibt Grünflächen und geschützte Innenräume
  • Das Personal wurde geschult und ist tierlieb
  • Die Anzahl der Hunde ist überschaubar
  • Es gibt einen Tierarzt auf Rufbereitschaft
  • Auf besondere Bedürfnisse und Wünsche wird eingegangen (Medikamentengabe, Allergien, spezielle Fütterung)
  • Einzel– oder Gruppenunterbringung möglich
  • Jeder Hund wird täglich gassigeführt, bekommt Spielzeiten und darf bei Sozialverträglichkeit mit anderen Vierbeinern in den Auslauf.
  • Sonderzimmer für läufige Hündinnen, kranke, alte oder unverträgliche Hunde
  • Ein eigener kleinerer Freilauf am Zimmer
  • Der Boxer wird regelmäßig gepflegt
  • Um die Ausbreitung von Krankheiten oder Parasiten zu verhindern, gibt es Impf- und Gesundheitsvorschriften für alle Gäste
  • Abholservice
  • Kostenloser Probeaufenthalt
  • Webcam im Zimmer ermöglicht den Besitzern hin und wieder nach ihrem Boxer zu sehen.

Ferien auf Balkonien mit dem Deutschen Boxer – So wird der Urlaub zu Hause schön

Oft liegt das Gute so nah! Machen Sie sich doch einfach zu Hause eine tolle Zeit mit Ihrem Boxer. Er wird die ständige Aufmerksamkeit lieben und ist für alle Unternehmungen offen. Hauptsache er ist bei seinen Menschen. Ein paar Anregungen gefällig?

  • Erkunden Sie neue Orte in Ihrer Umgebung
  • Besuchen Sie Intensivkurse oder Workshops Ihrer örtlichen Hundeschule, z.B. Erste Hilfe am Hund
  • Nehmen Sie mit Ihrem Vierbeiner an Social Walks teil
  • Versuchen Sie sich an einer neuen Hundesportart
  • Probieren Sie Geocaching
  • Üben Sie neue Tricks
  • Fahren Sie zu einem See, ans Meer oder einen Fluss und kühlen Sie sich gemeinsam ab
  • Ein Rasensprenger im Garten sorgt ebenfalls für Erfrischung
  • Gehen Sie gemeinsam wandern oder unternehmen Sie Radtouren

Ausflüge mit dem Fahrrad? – Für den Boxer kein Problem!

Natürlich muss Ihr Boxer das Laufen neben dem Fahrrad erst einmal lernen und sich dabei an den Drahtesel gewöhnen. Gehen Sie es langsam an. Schieben Sie das Rad anfangs einfach nur neben sich her. Erst auf der dem Hund angewandten Seite, später dann zwischen Ihnen beiden. Halten Sie viele Leckerchen bereit und loben nicht vergessen. Steigen Sie schließlich in den Sattel, so fahren Sie zu Beginn nur langsam und achten Sie auf die Kondition Ihres Boxers und passen Sie das Tempo auch seinem Alter entsprechend an. Boxer unter 18 Monate sollten noch nicht mit auf Tour gehen, da dies die Gelenke unnötig belasten könnte.

Ihr Boxer kann bei Radtouren abgeleint neben Ihnen herlaufen, wenn er zuverlässig abrufbar ist. Sie können aber natürlich auch die Leine in der Hand halten. Diese sollte allerdings niemals um den Lenker oder die Hand gewickelt werden. Im Notfall muss immer gewährleistet sein, dass die Leine sofort losgelassen werden kann. Für entspanntes und ruckelfreies Fahrvergnügen bieten sich Abstandshalter wie Springer und Dogrunner an. Diese Vorrichtung aus Stahlrohr, Feder und kurzer Anbindeleine wird am hinteren Teil des Rades befestigt und sorgt für mehr Sicherheit. Die Vorteile:

  • Sie haben beide Hände frei
  • Der Hund wird auf Abstand gehalten, damit er nicht versehentlich zwischen die Speichen kommt, vors Rad läuft oder die Kette berührt.
  • Selbst starke Bewegungen des Hundes werden abgemildert und Sie können besser lenken
  • Wenn der Boxer ruckartig zieht, sorgt die Feder dafür, dass es Sie nicht aus dem Sattel wirft.
  • Ein Sicherungsring befreit den Hund, wenn z.B. ein Hindernis zwischen Fahrrad und Vierbeiner gerät.
  • Einige Modelle sind TÜV-geprüft.

Fangen Sie mit kleinen Strecken an, ehe eine große Tour geplant wird. Denken Sie an Verpflegung für den Hund und legen Sie ausreichend Pausen ein. Ist Ihr Boxer schon etwas älter, möchte aber gern beim Ausflug dabei sein, so wäre ein Fahrradanhänger womöglich nützlich für Sie. Dort kann der Boxer es sich gemütlich machen, wenn seine Kondition nachlässt und er nicht mehr weiter laufen mag.


Was gehört alles ins Reisegepäck meines Deutschen Boxers? – Eine Checkliste

EU Heimtierausweis
Darf auf einer Reise ins EU-Ausland nicht fehlen: EU-Heimtierausweis (innerhalb Deutschlands reicht auch das gelbe Impfbuch)
  • Leine und Ersatzleine
  • Halsband / Geschirr
  • Trink- und Futternapf
  • Kotbeutel
  • Evtl. auch Feuchttücher, Küchenrolle, Raumspray
  • Gewohntes Futter (falls vor Ort nicht erhältlich)
  • EU-Heimtierausweis (innerhalb Deutschlands reicht auch das gelbe Impfbuch)
  • Aktueller Impfstatus für Tollwut bei Reisen ins Ausland
  • Reisedokumente (Flugticket, Bahnticket)
  • Mikrochipnummer
  • Transportbox / Sicherheitsgeschirr
  • Ggf. Maulkorb
  • Decke als Schlafplatz am Ferienziel
  • Spielzeug und Kauartikel als Beschäftigung auf Reisen
  • Pflegeutensilien (Zeckenzange!)
  • Handtücher (wichtig bei Reisen ans Meer)
  • Reiseapotheke
  • Eine Kopie der Hundehaftpflicht
  • Adressen und Telefonnummern von Tierärzten am Urlaubsort

Wohin fahren Sie mit Ihrem Boxer in der Urlaub? Können Sie ein Reiseziel für Hundebesitzer empfehlen? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!


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